Was Christen in Nordafrika auf sich nehmen damit Frieden zu den Menschen komm

Eine Erzählung unserer Brüder aus Nordafrikas lässt uns hoffen, dass Menschen ihren Frieden finden, indem Gott selbst Menschen zu sich führt und er seine Botschafter in seinem Dienst bewahrt.

Sie berichten uns, wie Gott sie in die Wüste im Süden ihres Landes nahe der Grenze sandte, wo es sehr gefährlich ist durch stetige Auseinandersetzungen mit terroristischen Gruppen, wie z.B. der Al-Qaida im islamischen Maghreb (AQMI). Obwohl viele ihnen sagten, sie sollten nicht gehen, machten sie sich auf den Weg im Vertrauen auf Gott. Während sie uns von ihrer Reise erzählen, spüren wir ihnen immer noch ihre Entschlossenheit ab, für Jesus Christus unterwegs zu sein. Solch eine Reise durch das Land beladen mit christlicher Literatur, Bibel und Geld ist eine Gefahr für sie, da sie immer wieder von islamischen Gruppierungen überrascht und durchsucht werden können. Diese erschweren ihnen nicht nur das Verbreiten des Glaubens, sondern können für sie auch zur Lebensgefahr werden. Es wird deutlich, dass ihre Begeisterung für Christus sie so erfüllt, dass damals selbst der aufkommende Wüstensturm sie nicht aufhalten konnte, ihren Weg in die Wüste fortzusetzen.

Schließlich erreichten sie im Nirgendwo ein Zelt, bei dem sie sich fragten, ob dies das Ziel ihrer Reise sei. Der Besitzer schien sie bereits zu erwarten und lud sie ein, einzutreten. Er behandelte sie sehr freundschaftlich, versorgte sie mit sehr gutem Essen und schien hoch erfreut, sie bei sich zu haben. Sie fragten ihn warum und er sagte, dass er sehr krank sei und niemand ihm helfen konnte. Er habe aber einen Traum gehabt, das zwei Männer aus der Wüste kämen, die ihm helfen könnten und ein Geschenk für ihn hätten. Die Brüder erkannten, dass dies das Ziel ihres Auftrag war und dieser Mensch derjenige ist, für den sie sich auf den Weg gemacht hatten, um nun für ihn zu beten. Sie taten es und Gott wirkte: Der Mann schlief die nächste Nacht zum ersten Mal ohne Schwierigkeiten und wurde auch gesund. Nachdem sie ihm die Heilung erklärten und von Jesus erzählten, wollten sie aufbrechen. Doch als er sie noch einmal nach dem Geschenk fragte, wussten sie nichts Anderes, als ihm ihre Bibel zu schenken. Daraufhin freute der Mann sich sehr, denn dies war das Geschenk, das er im Traum gesehen hatte. Vor Freude holte er den Rest seiner Familie und die Brüder sollten ihnen auch von Jesus erzählen. So taten sie es und verabschiedeten sich bald, da sie wieder zurück reisen mussten.

Auf dem ihrem Rückweg dann wurden die Brüder durch die Behörden gestoppt und aufgefordert, ihr Gepäck zu öffnen. Doch durch die Begegnungen mit den Wüstenbewohnern hatten sie weder Geld noch Bibeln oder anderes christliches Material bei sich, dass sie belasten würde. So konnten sie von den Behörden nicht verdächtigt werden und sicher zurück nach Hause kehren.

Die Geschwister nennen uns den Bedarf an Bibeln und Speicherkarten mit Audiobibeln, sowie Jüngerschaftskursen in Französisch. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Anregungen dazu, falls ihr die Möglichkeit habt, damit zu dienen!

Betet mit uns für Bewahrung der Geschwister auf ihren Reisen durch die Wüste und für die Begegnung mit Menschen auf der Suche nach Heilung und Frieden.

Wenn du uns gezielt dafür unterstützen möchtest, nimm bitte mit uns Kontakt auf.

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